Piazza San Marco in Florenz



Wenn Du dabei bist, die Gegend um die Piazza San Marco zu erkunden, wirst Du Deinen Tag sicher nicht mit Langeweile verbringen: Du kannst wählen, das Nationalmuseum von San Marco zu besuchen, die Galleria dell’Accademia, das Opificio delle pietre dure, oder Dich ganz einfach entspannen, auf der Piazza San Marco oder der nahegelegenen Piazza Santissima Annunziata, auf den Treppen des Spedale degli Innocenti sitzend.


Wenn Du Lust darauf hast, Dir die Beine zu vertreten, kannst Du abbiegen in dieVia Cavour und einen Blick in die Schaufenster werfen, oder wenn Du eine Pause im Grünen bevorzugst, ist der Giardino dei Semplici das Richtige für Dich.


Wenn Du den Tag im Zeichen der Kunst verbringen möchtest, plane einen Besuch der Museen in der Nähe: Dein Aufenthalt in Florenz kann sicherlich nicht beendet werden, ohne daß Du den David von Michelangelo gesehen hast. Reserviere also ein Ticket für die Galleria dell’Accademia, um die Warteschlange zu vermeiden – ganz besonders wenn Du im Sommer hier im Urlaub bist. Zweifellos lohnt es sich auch, das Nationalmuseum von San Marco zu besuchen, um die umfangreichste Sammlung der Welt an Werken des Beato Angelico zu bestaunen.


Die Kathedrale Santa Maria del Fiore



 Wenn man mit dem Zug in den Hauptbahnhof Santa Maria Novella einfährt oder aber die Schnellstraße FiPiLi in Richtung der Stadt befährt, wird der Blick angezogen von der Kuppel und dem Glockenturm der Kathedrale Santa Maria del Fiore, dem Dom von Florenz.


Errichtet wo sich einstmals die Kirche Santa Reparata befand, wurde die imponente Kirche von Arnolfo di Cambio erdacht, doch an der Leitung der Baustelle zu ihrer Konstruktion (von 1296 bis 1436) hatten Künstler des Kalibers von Giotto und Francesco Talenti, Giovanni di Lapo Ghini und Brunelleschi teil. Wenn wir auch, um der Kronik gerecht zu werden daran erinnern müssen, daß die Fassade erst zwischen 1876 und 1887 fertiggestellt wurde, nach der Zeichung des florentinischen Architekten Emilio De Fabris.


Der Zentralkörper der Kirche ist den Touristen zum größten Teil des Jahres zugänglich und das kostenlos. Dagegen ist es, um die 463 Stufen der Kuppel des Brunelleschi und die 414 des Glockenturms des Giotto zu “erklimmen” notwendig, eine Eintrittskarte zu kaufen und die Besuchszeiten zu beachten (für weitere Informationen kann man die Webseite der “Opera di Santa Maria del Fiore di Firenze” besuchen).


Und... apropos der Kuppel des Brunelleschi: mit ihren 116 Metern ist sie das höchste Gebäude der Stadt. Ein 5-Sterne-Aussichtspunkt, um das Panorama zu genießen und von einer zweifellos außerordentlichen Perspektive aus die Plätze und Villen von Florenz zu bestaunen und zu fotografieren.


Ohne zu vergessen, daß sich in geringer Entfernung von der Kathedrale das Battistero di San Giovanni befindet, achteckiges Gebäude, das zwischen dem 4. und dem 5. Jahrhundert erbaut wurde, und auf dem die wundervollen Türen von Andrea Pisano und Lorenzo Ghiberti herausstechen. 


Das charakteristische Quartier Santa Croce in Florenz



Santa Croce ist ein obligatorischer Halt während Deines Aufenthaltes in Florenz. Wenn Du durch das Quartier von Santa Croce spazierst, mußt Du einfach anhalten um die Basilika zu bestaunen, von der das Quartier seinen Namen hat. Obwohl die Gegend sehr stark von Touristen besucht ist, hat sie noch ihr originales Aussehen bewahrt: indem Du durch die kleinen Straßen und Plätze spazierst, wirst Du kleine, nicht touristische Läden und Geschäfte entdecken, sowie kleinere Museen, aber nur aufgrund ihrer Dimensionen, in denen Du stehenbleiben und kleine Kuriositäten entdecken kannst.


Die Basilika von Santa Croce wird Deine Aufmerksamkeit auf sich ziehen und Du kommst nicht umhin, Dich auf eine der Bänke auf der davorliegenden Piazza zu setzen, um das Treiben zu genießen. Wenn Du den Blick nach oben richtest, kannst Du auch versuchen Dir das Leben in den luxuriösen Appartements von Santa Croce vorzustellen, genau in den Palästen mit Blick auf die Piazza. Wenn Du für den Tag noch kein anderes Programm hast, warum trittst Du nicht ein in die Basilika mit ihren wundervollen Kreuzgängen und Kapellen?


Einen Abstecher ins Museum? Hier in der Gegend von Santa Croce kannst Du wählen zwischen dem Museum Horne und dem Museum der Geschichte und der Wissenschaft. Das erstere beherbergt eine kleine aber bedeutende Kollektion von Gemälden und Skulpturen, gesammelt vom Kunstkritiker Horne selbst, der hier lebte. Das zweite ist eine Art Tempel, der Galileo Galilei gewidmet ist, und es stellt unter anderen Dingen seine Teleskope aus und die von ihm genutzten Linsen, mit denen er die größten Trabanten des Jupiter entdeckte. Eine kleine Kuriosität? In der Via Ghibellina, in der Hausnummer 70, lebte für kurze Zeit Michelangelo Buonarroti. Wenn Du möchtest, kannst Du es am Morgen besuchen, um einen Blick zu werfen auf die Kollektion von Werken des Künstlers, die hier gesammelt worden sind.


Die Galerie der Uffizien in Florenz



 So wie Paris eine Reise wert ist, dann ist ein Urlaub in Florenz einen Tag in der Galerie der Uffizien wert.


Sie ist nicht umsonst das am meisten besuchte Kunstmuseum Italiens. Zusammen mit der Galleria dell’Accademia verkauft sie nämlich jedes Jahr fast 3 Millionen Eintrittskarten... an einer Hand abgezählt durchlaufen die Eingänge etwas mehr als 8.000 Touristen pro Tag!


Gelegen inmitten des historischen Zentrums, umgeben von Meisterwerken wie dem Palazzo della Signoria, der Loggia dei Lanzi und, in Richtung des Arno gehend, der Ponte Vecchio, wurde die Galerie der Uffizien zwischen 1560 und 1580 nach Plänen von Giorgio Vasari erbaut. Erdacht, um die Büros der toskanischen Regierung zu beherbergen – Cosimo I de’Medici wurde im Jahre 1569 zum Großherzog der Toskana ernannt, nachdem er in den 500-jährigen Kriegen Italiens den Todfeind Siena besiegt hatte – wurde sie im Laufe der Jahrhunderte nach und nach von zahlreichen Sammlungen bereichert.


Und so beherbergen heute ihre mehr als 40 Räume die Werke von Cimabue und Giotto (Raum 2), Masaccio und Beato Angelico (7), Verrocchio und Leonardo da Vinci (15), Michelangelo, Rembrandt, Tintoretto, Rubens, Botticelli, Dürer, Caravaggio und Hans Memling. Außerdem fehlen nicht die Funde römischer Herkunft, die modernen Bronzen, die Miniaturen usw.  


Piazza della Signoria in Florenz



 Wenn Du auf der Piazza Signoria ankommst, wirst Du im Zentrum des sozialen Lebens von Florenz sein: es war hier, wo die Florentiner bis zum 14. Jahrhundert zusammenkamen, wenn die Glocke des Palazzo Vecchio sie zu einer öffentlichen Versammlung rief. Hier befindest Du Dich wenige Schritte entfernt vom Dom und von der Ponte Vecchio, während die Uffizien, die bedeutendste Gemäldesammlung Italiens, nur einen Sprung entfernt sind. Es ist jedoch nicht nötig, sofort in die Uffizien zu gehen um Kunstwerke zu bestaunen: die Piazza Signoria ist nämlich ein wahrhaftiges Museum unter freiem Himmel. Wenn Du Dich umschaust, wirst Du Dich umgeben sehen von Statuen, Monumenten, Häusern und wertvollen Palazzi. Beginne also Deine Entdeckungstour der Stadt während Deiner Ferien in Florenz genau auf ihrem zentralen Platz.


Wenn Du auf der Piazza Signoria ankommst, wirst Du sofort beeindruckt sein vom Palazzo Vecchio, anfangs der Sitz der Vertreter der Gilden, dann Ort an dem der Bürgerrat während der Republik von Savonarola zusammenkam und zum Schluß Residenz der großherzoglichen Familie der Medici. Aber das ist nicht der einzige Palast, der Teile der Geschichte von Florenz erzählt: rund um den Platz erhebt sich das Tribunale della Mercanzia und der Palazzo Uguccioni. Der ideale Ort, um den Ausblick zu genießen? Das Cafè Rivoire, genau gegenüber des Palazzo Vecchio: setze Dich hierhin auf einen Kaffee oder einen Cappuccino, Du wirst merken, daß sie einen ganz anderen Geschmack haben!


Wenn Du über die Piazza läufst, halte an um die Statuen anzusehen, die sie spicken, oft in Erinnerung an die bedeutendsten Ereignisse des städtischen Lebens: angefangen mit der des Großherzogs Cosimo I, über den David bis hin zu denen, die sich in schöner Sammlung unter der Loggia dei Lanzi präsentieren.

 

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Der "Palazzo Vecchio" in Florenz



Es ist unmöglich, sein Profil nicht zwischen den Palazzi und den Appartements des historischen Zentrums von Florenz wiederzuerkennen!


Der Palazzo della Signoria, bei Touristen und Florentinern besser bekannt als Palazzo Vecchio, erhebt sich in einer der faszinierendsten Gegenden der Stadt.


Geplant von Arnolfo di Cambio, wurde er zu Beginn des 14. Jahrhunderts realisiert. Dennoch ist die Struktur, die wir heute auf tausenden Postkarten verewigt finden nicht die, welche der Bildhauer und Architekt aus Colle Val d’Elsa erdacht hat, sondern das Ergebnis späterer Veränderungen, die im Laufe der Zeit vorgenommen wurden.


In seinem Innern waren die Priori delle Arti, der Gonfaloniere di Giustizia und die Mitglieder der Familie Medici beschäftigt. Doch als Florenz die Hauptstadt des Italienischen Reiches war (von 1865 bis 1871), beherbergte der Palazzo Vecchio sogar die Sitzungen des Parlaments: die Abgeordnetenkammer traf sich nämlich im Salone dei Cinquecento und der Senat des Reiches im Salone dei Dugento. Heutzutage ist er der Sitz der Stadtverwaltung und – im gleichen Moment – des Stadtmuseums.



Das Museum von S. Maria Novella in Florenz



Florenz - Museum von S.Maria Novella

An die Kirche Santa Maria Novella angeschlossen, deren Bau etwa um 1340 von Fra` Sisto und Fra` Ristoro begonnen wurde, ist der Monumentalkomplex der Kreuzgänge als eines der schönsten Beispiele der gotischen Architektur Italiens anzusehen. Tritt man durch das Portal seitlich des Kircheneingangs ein, so trifft man als erstes auf den Chiostro Verde (Grünen Kreuzgang) mit seinen robusten, aber harmonischen Proportionen, dessen Name sich aus den Freskenverzierungen in grüner Erdfarbe herleitet, an denen, neben anderen Künstlern der ersten Hälfte des 15. Jh, auch Paolo Uccello (1397-1475) arbeitete, einer der bedeutendsten Meister der florentmischen Frührenaissance, der hier einige seiner bedeutsamsten Werke hinterließ, wie etwa Diluvio Universale (Sintflut) und Sacrlficio dt Noe (das Opfer Noahs). Im Kreuzgang öffnet sich das Refektorium (und von hier aus der Zugang zum Ckiostro Grande (Großen Kreuzgang),-der Ende des 16. Jh ausgemalt wurde), und der CappeLbne degli Spagnoli, der alte Kapitularsaal aus dem 14. Jh, der seinen Namen der Tatsache verdankt, daß sich dort im 16. Jh die Spanier im Gefolge von Eleonora di Toledo versammelten, der Gattin von Cosimo I. de` Medici. Der großräumige Saal hat bis heute seinen reichhaltigen Freskenschmuck von Andrea di Bonaiuto (Mitte 14. Jh) erhalten, mit dem der Domenikanerorden gepriesen wird, in dessen Eigentum sich die Kirche befand. Insbesondere kann man ferner auf dem Fresko, das die Chiesa Militante (die tätige Kirche) darstellt, und zwar auf der im Bildhintergrund gemalten Kathedrale den usprünglichen Entwurf von Arnolfo für den Dom von Florenz erkennen. Eingebaut an den Chiostro Verde sind auch der Chiostrino dei Morti (kleiner Kreuzgang der Toten) sowie die Cappella degli Strozzi (Kapelle der Farn. Strozzi), welche ebenfalls mit Fresken aus dem 14. Jh ausgemalt ist.



Die Medici Kapellen in Florenz



Florenz - Medici Kapellen

Der monumentale Komplex der Medicikapellen, der im Laufe etwa zweier Jahrhunderte abgeschlossen wurde, ist in engem Bezug zu der Kirche S. Lorenzo zu sehen; diese kann als "offizielle" Kirche der Medici bezeichnet werden, die ihr den Vorzug gab, seitdem die Familie in dem nahegelegenen Palazzo der Via Larga ihren Wohnsitz hatte (heute Palazzo Medici-Riccardi, s.u.) und die auch bereits seit dem 15. Jh damit begannen, sich dort beisetzen zu lassen (Giovanni di Bicci und seine Gattin Piccarda beispielsweise wurden in der Alten Sakristei beerdigt, die wie die Kirche von Brunelleschi entworfen wurde). Doch das spezifische Projekt, hier ein großes Familiengrab zu schaffen, nimmt mit dem Jahr 1520 seinen Lauf, als Michelangelo sich an den Bau der Sacrestia Nuova (Neuen Sakristei) machte, auf Anregung des Kardinals Giuho de` Medici, dem späteren Papst Clemens VII., der beabsichtigte, einigen berühmten Mitgliedern der Familie ein Grabdenkmal zu errichten: Lorenzo il Magnifico und dem Bruder Giuliano, dann Lorenzo Herzog von Urbino und Giuliano Herzog von Nemours. Nachdem 1524 der architektonische Teil abgeschlossen war, widmete Michelangelo sich bis 1533 den Skulpturen, die die Wände schmücken sollten, die sich um die Sarkophage mit deren ganz eigenen Struktur zogen; tatsächlich jedoch vollendete er nur die Statuen von Lorenzo duca di Urbino und von Giuliano di Nemours, sowie die allegorischen Figuren von Tag und Nacht, Morgenrot und Abenddämmerung und die Gruppe der Madonna col Bambino (Madonna mit dem Kinde), an deren Seite sich heute die Santi Cosma e Damiano, (Schutzheilige der Medici) befinden, die jeweils von Montorsoli und von Baccio da Montelupo geschaffen wurden, beide Schüler von Michelangelo Buonarroti. Das starke und deutliche Ganze der architektonischen Struktur und der mächtigen Skulpturen Michelangelos verweist auf eine komplexe Symbolik, in der das menschliche Leben angedeutet wird, in dessen Verlauf der Gedanke und das Handeln interagieren bishin zur Befreiung der Seele nach dem Tode, nach einer philosophischen Auffassung, die der ausgeprägten Spiritualität des Künstlers besonders am Herzen lag. Es sei darauf hingewiesen, daß in einem kleinen Raum unter der Apsis zahlreiche Skizzen aus der Hand Michelangelos aufgefunden wurden; diese wurden, wie damals oft praktiziert, direkt auf die Wände aufgezeichnet, und lassen eine Beziehung mit den Statuen und Ornamenten der Sakristei vermuten.


Furstenkapelle


Furstenkapelle

Es handelt sich um einen prunkvollen und bombastischen Grabkomplex, dessen Bau durch den Architekten Matteo Nigetti sich von 1604 bis 1640 erstreckte, nach einem Entwurf von don Giovanni de` Medici, einem Mitglied der Familie, der sich in alles andere als dilettantischer Weise mit Architektur befaßte. Das Mausoleum sollte mit seiner großen Kuppel und seinem von Marmor glänzenden Innern von der Größe der medicei-schen Dynastie zeugen, die sich bereits sicher auf dem Thron der Toskana festgesetzt hatte. So ist der achteckige Saal, der die Leichname der Großherzoge beherbergen sollte, beinahe vollständig mit Schmucksteinen und Marmor ausgetäfelt, und die großen Sarkophage versehen mit Bronzestatuen in Nischen. Die Ausführung der Intarsien (Einlegearbeiten) aus Schmucksteinen, zu welcher die anspruchsvollen und hochspezialisierten großherzoglichen Werkstätten für Schmucksteine (Opificio delle Pietre dure) zusammenwirkten, zogen sich aufgrund der schwer zu findenden Materialien und der sehr hohen Kosten über Jahrhunderte hinweg. Die Kuppel beispielsweise, die ursprünglich mit einer Auskleidung mit Lapislazuli geplant war, blieb bis zum Ende der Dynastie der Medici bloß und wurde 1828 von Pietro Benvenuti mit Fresken versehen, die auf Wunsch der neuen lothringischen Dynastie Szenen des Alten und Neuen Testaments darstellen.

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FLORENZ


Das Stadtviertel von San Lorenzo in Florenz


Wenige Schritte vom Dom entfernt, bietet die Gegend um die Kirche von San Lorenzo eine umfangreiche Auswahl an Dingen, die es zu sehen gibt, und das in einer perfekten Mischung aus Kunst und Freizeit: von einem Spaziergang in aller Ruhe beim Stöbern zwischen den Ständen des Marktes von San Lorenzo bis zu einem Besuch der Medici-Kapellen.


Die beste Art, um die Atmosphäre des Quartiers zu erleben ist die, eine Runde zu Fuß zu drehen in den Straßen, durch die sich der berühmte Markt von San Lorenzo schlängelt. Wenn Du auf der Suche bist nach einem Mitbringsel oder einem Souvenir Deines Aufenthaltes in Florenz ist das genau der richtige Ort: hier kannst Du kleine Geschenke finden, aber auch Bekleidung und vor allem Lederwaren, für die das florentinische Handwerk berühmt ist.


Wenn Du Lust hast, ein Gericht der italienischen Küche zu probieren, das Du in Deinem Miet-Appartement in Florenz genießen kannst, erledige Deinen Einkauf im Mercato Centrale, dem berühmtesten und meistbesuchtesten Lebensmittelmarkt von Florenz. In diesem zweistöckigen Gebäude findest Du im Überfluß frisches Fleisch, Fisch, Gemüse und Obst, das prachtvoll auf den Ständen dargeboten wird: sicher ein wunderbares Erlebnis zu sehen und zu probieren.


Ein kultureller Besuch? An Möglichkeiten fehlt es nicht. Du kannst damit beginnen, indem Du einem Blick wirfst auf den Chiostro dei Canonici und die Kirche von San Lorenzo, im Herzen des Quartiers, fortfahren mit einem Besuch des Palazzo Medici Ricchardi, besonders dann, wenn eine der ständigen Ausstellungen am laufen ist und dann einen schönen Abschluß haben in den wunderschönen Medici-Kapellen, mit den monumentalen Grabskulpturen von Michelangelo.


 


Domplatz in Florenz



 Der Domplatz, mit dem Glockenturm des Giotto und der Taufkapelle, sind das Abbild von Florenz in der Welt. Wie oft hast Du Dir, bevor Du nach Florenz gekommen bist, vorgestellt, Dich vor dem Dom zu befinden? Jetzt, da Du endlich hier in der Stadt bist, beginne Deine Ferien in Florenz mit einem Besuch der Piazza San Giovanni, so nennt sich der Domplatz, um Dich in die florentinische Atmosphäre zu stürzen. Ganz besonders jetzt, seit das historische Zentrum rund um den Dom für den Straßenverkehr gesperrt worden ist, wird es ein noch größeres Vergnügen sein, über den Platz und durch die umliegenden Straßen zu spazieren.


Der Dom von Florenz, oder aber die Kathedrale Santa Maria del Fiore, ist das Herz der Stadt: Du kannst draußen stehenbleiben, um die Harmonie des vielfarbigen Marmors der Fassade zu bestaunen und dann eintreten, um Dich ganz klein zu fühlen in diesem großen Ambiente und um die Fresken der Kuppel anzusehen. Wenn Du ein 360°-Panorama von Florenz genießen willst, steige in die Kuppel des Brunelleschi: Deine Anstrengungen werden sicher belohnt am Ende der 463 Stufen!


In perfekter Harmonie mit dem Dom ist der Glockenturm des Giotto, auch dieser verkleidet mit weißem, grünen und rosa Marmor. Mit seinen 85 Metern ist er 6 Meter niedriger als die Kuppel, aber auch von dort oben ist der Blick auf Florenz unvergeßlich. Und außerdem hast Du von hier aus für Deine Fotos eine entschieden einzigartige Perspektive der Kuppel.


Gegenüber des Doms befindet sich die Taufkapelle. Du wirst sofort die Touristengruppen bemerken, die sich vor den drei wundervollen Bronzetüren von Andrea Pisano und von Ghiberti drängen. Habe ein bißchen Geduld und dann nimm Dir den Raum, um sie aus der Nähe anzusehen. Es lohnt sich ohne Zweifel, das Innere des Battistero zu besuchen: sobald Du drin bist, wirst Du gefangen sein von den perfekten Geometrien der Mosaiken seiner Kuppel.


Willst Du bei einem ganz besonderen Ereignis dabeisein? Wenn Du während der Osterzeit im Urlaub in Florenz bist, verpasse nicht den “Scoppio del Carro”. Du wirst ein einzigartiges Spektakel erleben: ein Karren voller Feuerwerkskörper wird von weißen Ochsen von der Porta al Prato bis zum Domplatz gezogen. Hier wird ein Seil gespannt, das den Karren mit dem Hochaltar des Doms verbindet und auf diesem Seil rutscht eine Taube mit einer angezündeten Lunte entlang, die den Karren “hochgehen” läßt. Viel Vergnügen!